Informationen Interreg AT-CZ

Ansprechperson für Wiener ProjektträgerInnen:


Das Programmgebiet:

  • Österreich: Mostviertel-Eisenwurzen, Sankt Pölten, Waldviertel, Weinviertel, Wiener Umland-Nordteil, Wien, Innviertel, Linz-Wels, Mühlviertel, Steyr-Kirchdorf
  • Tschechische Republik: Kreis Südmähren, Kreis Südböhmen und  Kreis Vysočina

Mögliche Projektträger:

  • Öffentliche und private Forschungseinrichtungen
  • Schulen, Fachhochschulen und Universitäten
  • Öffentliche Einrichtungen (Bund, Regionen, Gemeinden und deren Organisationen)
  • NGOs
  • Öffentliche und private Unternehmen
  • Europäische Verbünde für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ)
  • Andere Institutionen, zum Beispiel Interessensvertretungen, Vereine, Kammern und Verbände

Physische Personen und politische Parteien werden in diesem Programm nicht gefördert.

An einem grenzüberschreitenden Projekt müssen jeweils ein österreichischer Partner und ein Partner aus der Tschechischen Republik teilnehmen.

Der Finanzrahmen:

Für Projekte der grenzüberschreitenden Kooperation zwischen der Tschechischen Republik und Österreich stehen rund 98 Mio. EUR EU-Mittel zur Verfügung.

Max. 85% der förderfähigen Projektkosten werden aus EU- Mitteln finanziert.


Die Programmstrategie:

  • Stärkung der bestehenden Kooperations- und Kommunikationsstrukturen und institutioneller Kapazitäten
  • Entwicklung eines innovativen und Qualifikationsorientierten ökonomischen und sozialen Systems
  • Sicherstellung der regionalen, sozialen und grenzübergreifenden Zugänglichkeit zu Arbeitsplätzen, Wohnraum, öffentlichen und privaten Dienstleistungen, Innovation und Know-How sowie natürlichen und kulturellen Gütern
  • Stärkung der Widerstandsfähigkeit der regionalen Ökonomien hinsichtlich des Klimawandels
  • Verbesserung der Qualität der Natur- und Kulturressourcen
  • Harmonisierung der (regionalen) gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen


Die Prioritätsachsen (PA) und Investitionsprioritäten (IP):

PA 1 - Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation

  • IP 1a Ausbau der Infrastruktur im Bereich Forschung und Innovation und der Kapazitäten für die Entwicklung von F&I-Spitzenleistungen; Förderung von Kompetenzzentren, insbesondere solchen von europäischem Interesse
  • IP 1b Förderung von Investitionen der Unternehmen in F&I, Aufbau von Verbindungen und Synergien zwischen Unternehmen, Forschungs- und Entwicklungszentren und dem Hochschulsektor...


PA 2 - Umwelt und Ressourcen

  • IP 6c Bewahrung, Schutz, Förderung und Entwicklung des Natur- und Kulturerbes
  • IP 6d Erhaltung und Wiederherstellung der Biodiversität und des Bodens und Förderung von Ökosystemdienstleistungen, einschließlich über Natura 2000 und grüne Infrastruktur
  • IP 6f Förderung innovativer Technologien zur Verbesserung des Umweltschutzes und der Ressourceneffizienz in der Abfallwirtschaft, der Wasserwirtschaft und im Hinblick auf den Boden oder zur Verringerung der Luftverschmutzung


PA 3 - Entwicklung von Humanressourcen

  • IP 10a Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und Lebenslanges Lernen; Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Programme für die allgemeine und berufliche Bildung und die Berufsausbildung


PA 4 - Nachhaltige Netzwerke und institutionelle Kooperation

  • IP 11 Verbesserung der institutionellen Kapazitäten von öffentlichen Behörden und Interessenträgern und der effizienten öffentlichen Verwaltung durch Förderung der Zusammenarbeit in Rechts- und Verwaltungsfragen und der Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen und Institutionen


Projekteinreichung:

Im Programm Interreg V-A AT-CZ können Projekte laufend elektronisch vis eMS eingereicht werden. Eingereichte Projekte bis zu den festgelegten Stichtagen werden im darauffolgenden Begleitausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.


Projektauswahl und -bewertung:

Bevor die eingereichten Projekte in der Sitzung des Begleitausschusses diskutiert und genehmigt werden können, durchlaufen diese einen Assessment welches die Projekte nach formellen Kriterien prüft  „Formal Check“ und auch die Qualität des Vorhabens „Quality Check“. Dieser Prozess ist näher in den Auswahlkriterien des Programms festgelegt.


Programmgenehmigung:

Das Kooperationsprogramm Interreg V-A Österreich-Tschechische Republik wurde durch die Europäische Kommission am 23. Juni 2015 genehmigt.

Als ein Teil der europäischen Kohäsionspolitik zielt das Programm auf die Unterstützung der nachhaltigen grenzüberschreitenden Kooperation und auf einen Beitrag zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und territorialen Integration ab.

Die Programmverwaltung:

Verwaltungsbehörde

  • Amt der NÖ Landesregierung - St. Pölten
    Dipl.-Ing. Andreas Weiß
    Tel.: +43 2742 9005 14260
    E-Mail: andreas.weiss@noel.gv.at
  • Amt der NÖ Landesregierung - St. Pölten
    Dipl.-Ing. Lucie Bruckner
    Tel.: +43 2742 9005 14909 
    E-Mail: lucie.bruckner@noel.gv.at

Gemeinsames Sekretariat - Zweigstellen

  • Amt der NÖ Landesregierung - St. Pölten
    Helena Holzmüller, MA (Leitung)
    Tel.: +43 2742 9005 14923
    E-Mail: helena.holzmueller@noel.gv.at
  • Gemeinsames Sekretariat (AT-CZ) - Brünn
    Mariánské náměstí 617/1
    CZ - 617 00 Brno - Komárov

    Programmwebsite

ETZ AT-CZ 2007-2013

Den Link zu der Programm-Website der Förderperiode 2007-2013 finden Sie hier.