EUropa in Wien 2018 - Rückblick

Zahlreiche Interreg-Projekte konnten bei EUropa in Wien 2018  von 14. bis 19. Mai 2018 besucht werden.

2018 nahm Wien als einziges österreichisches Bundesland die Gelegenheit war, an der europaweiten Aktion "Europa in meiner Region" mitzuwirken. Ziel war, EU-kofinanzierte Projekte für eine breitere Öffentlichkeit greifbar zu machen und anschaulich zu zeigen, wie Wien von EU-Förderungen profitiert.

Bei EUropa in Wien 2018 waren vielfältige INTERREG-Projekte vertreten: Die MA 31 - Wiener Wasserwerke präsentierte ihr Projekt DeWaLoP bei der Auftaktveranstaltung am 14. Mai 2018, ebenso wie die Vienna Biocenter Core Facilities GmbH. das Projekt RIAT-CZ. Die Universität für Bodenkultur präsentierte ihr transnationales Projekt STREFOWA, die Universität Wien das Projekt Nutriaging. Von 15. bis 19. Mai 2018 konnten Projekte besucht werden – insbesondere Schulgruppen nahmen die Gelegenheit wahr, INTERREG-Projekte in ihrer thematischen Bandbreite kennen zu lernen.

Kunst, Bildung & Forschung. Das Museum für Angewandte Kunst (MAK) bot Führungen durch die Ausstellung „Zentrale Europäische Moderne. Wien-Brünn-Prag“ (Bilaterale Designnetzwerke). Eine Schulgruppe konnte im Rahmen von Workshops der Österreichischen Computergesellschaft spielerisch Programmieren lernen (EDLRIS). Forschungsaktivitäten zu Geflügelgesundheit und -ernährung wurden von der Veterinärmedizinischen Universität greifbar gemacht (CEPI). Das Traumatologieinstitut der Ludwig Boltzmann Instituts ermöglichte Einblicke in die Welt der mechanobiologischen Forschung (Kompetenzzentrum MechanoBiologie).

Natur und Umwelt, Erholung und Stadtentwicklung im Nationalpark Donau-Auen. Zwei Schulklassen aus Klosterneuburg nahmen an einer Bustour mit drei Stationen teil: In der Esslinger Furt stellte die MA 49 Erholungsangebote, die Bio-Landbau mit Spiel-, Erholungs- und Naturbildung verknüpfen, vor (urbANNAtur). Dann bot die Bioforschung Austria einen Workshop zu Bio-Landwirtschaft (Naturkulinarium). Schließlich konnte in Workshops der UmweltBildung Wien das NationalparkCamp Lobau aus verschiedenen Blickwinkeln erlebt werden (ACT WELLL!). Wenige Tage später könnte das schlossOrth Nationalpark-Zentrum, das bereits 2005 via INTERREG-Mittel finanziert wurde, besucht werden.

Ein größerer Blick über den Tellerrand. Neben dem grenzüberschreitenden Projektbündel BIG zum Thema Mehrsprachigkeit an der Nahtstelle Kindergarten-Volksschule, zeigte das Europabüro des Stadtschulrats für Wien, wie besonders jungen Menschen mit nachhaltigen Geschäftsideen im Rahmen des transnationalen Projekts CERIecon Unterstützung geboten werden kann. Auch weitere transnationale Projekte konnten besucht werden: In der offenen Werkstätte „Happylab“ konnten SchülerInnen nach einer Führung selbst einen eigenen Schlüsselbund gestalten und mit einem Lasercutter produzieren (Fablabnet). Die MA 22 illustrierte, wie Gärten, Parks, Dach- und Fassadenbegrünung helfen können, kleinräumige Hitzeinseln in Städten in den Griff zu bekommen (UHI). Eine rege und gut besuchte Podiumsdiskussion zu Herausforderungen  in der grenzüberschreitenden Reisplanung wurde seitens der AustriaTech GmbH. organisiert (LinkingDanube). Das Umweltbundesamt präsentierte, wie Reisen ohne Auto möglich ist und welche Mobilitätslösungen genutzt werden können (Transdanube.Pearls, LAST MILE). Die Geologische Bundesanstalt bot schließlich eine spannende Führung um den Asperner See, um die Auswirkungen der Nutzung von Erdwärme zur Heizung oder Kühlung von Gebäuden auf das oberflächennahe Grundwasser zu veranschaulichen (GeoPlasma-CE, GRETA).

 

Ausgewählte Impressionen:

EUiW18-Broschüre:Veranstaltungsprogramm und teilnehmende Projekte

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Beitragenden!

 

Weitere Informationen: Facebook (#EUropaInWien)