Erstellung eines integrierten, intermodalen, grenzüberschreitenden Verkehrsmodells –

Wozu brauchen die Grenzregionen Österreich-Ungarn, Österreich-Tschechien und Österreich-Slowakei ein gemeinsames Verkehrsmodell?

Hintergrund des Projekts

Die Region CENTROPE (Wien-Niederösterreich-Burgenland-Südmähren-Bratislava-Trnava-Györ-Moson-Sopron-Vas-Zala) ist im Laufe der letzten Jahre wirtschaftlich stark zusammen gewachsen. Diese wirtschaftliche Integration hat gleichzeitig zu einem starken Anstieg des Verkehrsaufkommens beigetragen. Gleichzeitig bringt die Zukunft zunehmend anhaltende Kapazitätsengpässe in den Verkehrsinfrastrukturnetzen und ein stärker werdendes Verkehrsaufkommen mit sich. In diesem Sinne wird es immer wichtiger, geeignete verkehrstechnische Infrastrukturangebote für den öffentlichen und den motorisierten Individualverkehr bereitzustellen.

Projektinhalt

In den Projekte VKM AT-SK, AT-HU und AT-CZ wurde ein grenzüberschreitendes Verkehrsmodell für die Region CENTROPE entwickelt. Dabei wurde auf Basis sozioökonomischer Daten (Alter, Beruf, Wohnort usw.) die Verkehrsnachfrage berechnet. Es wurde speziell darauf geachtet, dass das Modell sowohl den motorisierten Individualverkehr als auch und den öffentlichen Verkehr vollständig abbildet. Schon bestehende Verkehrsmodelle, die jedoch zumeist an der Grenze aufhörten, wurden in dem Modell zusammengeführt. Durch ein derartiges Gesamtkonzept sollen die Ausbaupläne im Bereich Straßeninfrastruktur und Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes in der Grenzregion optimal aufeinander abgestimmt werden. Besonderes Augenmerk wurde diesbezüglich auf die Förderung der Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen in der Verwaltung, Planung und Wissenschaft gelegt.

Highlights

Projektvideo ab Minute 3:45

Eckdaten Vkm

Laufzeit

10/2009-06/2013 (SK-AT)

10/2011-03/2014 (AT-HU)

10/2012-05/2014 (AT-CZ)

Förderprogramm

ETZ Slowakei-Österreich 2007-2013

ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

ETZ Österreich-Tschechien 2007-2013

Projektbeteiligte

Wirtschaftsuniversität Wien (AT) (LP)

Technische Universität Bratislava (SK)

Széchenyi István Universität in Györ (HU)

Verkehrsforschungszentrum (Brno, CZ)

Projektbudget der Wiener Organisationen

€ 681.300 davon EFRE: € 579.100