Elektromobilität zwischen Wien und Bratislava –

Wie das Beispiel Tesla zeigt, ist Potenzial für Elektroautos vorhanden

Hintergrund des Projekts

Durch seinen hohen Bedarf an Erdöl macht sich Europa zunehmend von den Erdöl fördernden Staaten und Konzernen abhängig. Doch nicht nur dieser Aspekt spricht gegen eine weitere Fokussierung auf Erdöl, sondern auch die damit verbundene Belastung der Umwelt. Nicht nur der Verbrauch von Erdöl hinterlässt schwerwiegende Schäden in der Natur, sondern auch dessen Förderung birgt Risiken. Die durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko ausgelöste Katastrophe sei hier nur als eines von vielen Beispielen erwähnt.

Projektinhalt

Um das Bewusstsein in der Bevölkerung für alternative Energiequellen zu schärfen, wurden Stromladestationen auf öffentlichen und semi- öffentlichen Plätzen installiert, um bei der Nutzung von Fahrzeugen E-Mobilität als Alternative zu Erdöl sichtbar zu machen. Die Nutzung von mit Strom betriebenen Fahrzeugen wurde auch durch einfache Anwendung und kostengünstige Zahlungsmodalitäten für die Nutzerinnen und den Nutzer als besonders attraktive Alternative zum gewöhnlichen Auto mit Verbrennungsmotor beworben. Laut Schätzungen wird die Zahl der E-Fahrzeuge bis 2020 auf 240.000 Stück ansteigen. Potenzial ist also vorhanden. Der grenzüberschreitende Mehrwert wurde betont, indem PilotuserInnen ausgesucht wurden, die in der Grenzregion pendelten und somit auf den Straßen besonders sichtbar waren. Unter anderen zählten folgende innovative Organisationen zu den Testbetrieben: Samariterbund Wien, Tiergarten Schönbrunn, Technische Universität Wien, Magistrat Bratislava und zwei slowakische Ministerien.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit 01/11- 06/2014
Programm ETZ Slowakei-Österreich 2007-2013
Projektbeteiligte

VERBUND AG (Leadpartner) (AT)

Wien Energie GmbH (AT)

EVN AG (AT)

Západoslovenská energetika, a.s (ZSE) (Bratislava, SK)

Energiezentrum Bratislava (SK)

Projektbudget der Wiener Organisationen € 450.800 davon EFRE: € 383.100