Planung und Öffentlichkeitsarbeit für den Ausbau der Eisenbahnverbindung Wien-Marchegg-Bratislava –

Noch schneller und umweltfreundlicher nach Bratislava!

Hintergrund des Projekts

Wien und Bratislava sind zwei EU-Hauptstädte im Herzen der Europa Region Mitte und liegen nur ca. 60 Kilometer voneinander entfernt. Mit dem Beitritt der Slowakischen Republik zur Europäischen Union 2004 hat die österreichisch-slowakische Zusammenarbeit auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Bedürfnis der Menschen nach schneller öffentlicher Verkehrsverbindung zwischen Wien und Bratislava ist durch die Ansiedelung von zahlreichen Industriebetrieben in der Grenzregion sehr hoch.

Projektinhalt

Ziel des Projekts war die Planung sowie alle Vorarbeiten inklusive Umweltverträglichkeitsprüfung der Eisenbahnverbindung auf kürzester Strecke zwischen Wien und Bratislava. Ziel ist es, die bestehende Infrastruktur über Stadlau und Marchegg zur Steigerung der Kapazität zweigleisig auszubauen und zu elektrifizieren. Durch die Errichtung von neuen Haltestellen auf der gesamten Strecke werden Passagiere aus der unmittelbaren Umgebung angesprochen, die aufgrund der mangelnden Ein-, Aus-, und Umsteigemöglichkeiten eine Nutzung der Strecke bisher nicht in Betracht gezogen haben. Damit verbunden ist, dass ein effizientes, schnelles und zugleich umweltschonendes öffentliches Verkehrsnetz geschaffen wird, welches eine bessere Erreichbarkeit der beiden Hauptstädte gewährleistet.

Highlights

Das Projekt wird in einem kurzen Video (bis Minute 3:40) vorgestellt.

In dieser Broschüre finden Sie einen Plan über die Trassenführung und genaue Daten und Fakten zum Projekt:

https://www.oebb.at/infrastruktur/__resources/llShowDoc.jsp?nodeId=37260150

Startschuss für den Ausbau der Eisenbahnverbindung

Am 28.09.2016 erfolgte bei der U-Bahn Haltestelle der Linie U2 “Aspern Nord” der Spatenstich für den Ausbau der Eisenbahnverbindung auf kürzester Strecke zwischen Wien und Bratislava. Die Bahnstrecke, die bis 2023 erneuert und teilweise zweigleisig ausgebaut wird, soll die Fahrzeit zwischen den beiden Hauptstädten von 65 auf 40 Minuten reduzieren.

Stadträtin Renate Brauner nahm als Vertreterin Wiens an der Veranstaltung teil und wies auf die immense Bedeutung eines umweltschonenden, öffentlichen Verkehrsnetzes nicht nur für Wien und Bratislava, sondern auch für Europa hin. 

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit 01/2010-03/2015
Förderprogramm ETZ Slowakei-Österreich 2007-2013
Projektbeteiligte

ÖBB - Infrastruktur AG (AT)

Ministerium für Verkehr, Post und Telekommunikation der Slowakischen Republik (Bratislava, SK) Eisenbahnen der Slowakischen Republik (Bratislava, SK) Eisenbahn Unternehmen - Slowakei (Bratislava, SK)

Projektbudget der Wiener Organisationen € 8.651.300 (davon EFRE: € 7.353.600)