Ökomobilität in der österreichisch-ungarischen Grenzregion –

Welche Maßnahmen gibt es, um ein umweltfreundlicheres Verkehrsverhalten zu erwirken?

Hintergrund des Projekts

In den letzten Jahren stieg die Zahl der PKW-Benutzerinnen und -Benutzer in der österreichisch-ungarischen Grenzregion stark an. Gründe dafür gibt es viele. Einer davon ist die Intensivierung des grenzüberschreitenden Verkehrs durch die Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für ungarische Arbeitskräfte. Ein anderer, dass sich viele Pendlerinnen und Pendler aufgrund von fehlenden oder unattraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen nach wie vor für den Individualverkehr entscheiden.

Projektinhalt

Das Ziel des Projekts war, das Mobilitätsverhalten der Pendlerinnen und Pendler aus der österreichisch-ungarischen Grenzregion zu verstehen und die Menschen zu einem umweltfreundlichen Verkehrsverhalten zu motivieren. Es fanden Befragungen, Interviews mit den Verkehrsverantwortlichen in den Betrieben und Vor-Ort-Begehungen statt, um das Mobilitätsverhalten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von neun selektierten Unternehmen zu ergründen. Anhand der Ergebnisse wurden Maßnahmen für ein umweltfreundlicheres Verkehrsverhalten entwickelt. Dazu zählten unter anderem die Verbesserung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Förderung des Radverkehrs, Carpooling oder auch die Einschränkung der Parkmöglichkeiten am Arbeitsplatz.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit

03/2012-02/2015

Förderprogramm

ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

Projektbeteiligte

Wirtschaftsuniversität Wien   (Leadpartner) (AT)

Technische Universität Wien (AT)

KTI Institut für Transportwissenschaften Nonprofit Kft. (Budapest, HU)

 

Projektbudget der Wiener Organisationen

€ 327.700 davon EFRE: € 278.500

Weitere Links zum Projekt

https://www.wu.ac.at/emah/