Untersuchung von Fließgewässern auf Schadstoffe –

Wie steht es um die Donau?

Hintergrund des Projekts

Im Dezember 2000 verabschiedete die EU die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) um unsere Wasserressourcen für zukünftige Generationen zu bewahren. Im Rahmen der Umsetzung der WRRL ist von allen Mitgliedsstaaten ein zeitliches und örtliches Trendmonitoring verschiedener Schadstoffe durchzuführen. Da für die Entnahme von Fließgewässerproben europaweit sehr unterschiedliche Techniken im Einsatz sind, stellte sich die Frage, welche Methoden am besten geeignet und gleichzeitig kosteneffizient sind. 

Projektinhalt

Im Rahmen des Projekts wurden entlang der Donau in Österreich und der Slowakei verschiedene Methoden auf ihre Eignung untersucht und miteinander verglichen. Die so genannten "Schwebstofffallen" und "Passivsammler" waren über einen längeren Zeitraum in Fließgewässern an verschiedenen Stellen platziert und lieferten zahlreiche Wasserproben, die in einem 14-Tages-Rhythmus auf die Konzentration von Nickel, Cadmium, Blei und Quecksilber und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoff überprüft wurden. Über eine Gesamtlaufzeit von 1 ½ Jahren konnten verschiedenste Proben gesammelt und untersucht werden. Am Ende stand eine Empfehlung, wie die europäischen Mitgliedsstaaten das vorgeschriebene Trendmonitoring der prioritären Schadstoffe zukünftig technisch und finanziell optimal umsetzen können.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit 07/2016-06/2019
Förderprogramm Interreg Slowakei-Österreich 2007-2013
Projektbeteiligte

Umweltbundesamt GmbH (Leadpartner) (AT)

Water Research Institute (Bratislava, SK)

Projektbudget der Wiener Organisationen € 42.400 davon EFRE: € 36.000