Informatik – Bessere Vernetzung zwischen Forschung und Wirtschaft mittels Durchführung eines Doktoratsprogramms für österreichische und tschechische Studierende

Hintergrund des Projekts

Nach Beendigung des Studiums findet die Mehrheit der Uni-AbsolventInnen eine Anstellung in der Wirtschaft. Nur wenige von ihnen bleiben auf längere Sicht der Forschung erhalten. Diese Beobachtung kann bei vielen Studiengängen gemacht werden, so auch in der Informatik. Jedoch handelt es sich bei Informatik um eine Wissenschaft, die sehr schnelllebig und stets von Aktualisierungen und Innovationen geprägt ist. Sowohl die Forschung als auch die Wirtschaft müssen jederzeit auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sein, um neben der Konkurrenz bestehen zu können. Dieser Prozess wird dadurch erschwert, dass Wirtschaft und Wissenschaft, voneinander abgekapselt, neue Entwicklungen und Erkenntnisse "für sich behalten" und ein Austausch an Know-how somit nur beschränkt möglich ist.

Projektinhalt

Die Universität Wien und die Masaryk Universität in Brünn spielen eine führende Rolle in der Ausbildung von Informatik-Fachkräften. Leider fehlte es beiden Universitäten an einem Doktoratsprogramm, welches auf im Beruf stehende AbsolventInnen abgestimmt war. In einer grenzüberschreitenden Kooperation zwischen den Universitäten wurde die Etablierung eines Pilotprogrammes des "Professional doctorate" angestrebt, in dem Forschung und Theorie mit der betrieblichen Praxis kombiniert wurden. Unmittelbar bewirkte diese universitäre Zusammenarbeit eine Höherqualifizierung von MitarbeiterInnen mit Fokus auf KMUs, Start-ups und universitärem Personal. Es förderte die Umsetzung von innovativen Forschungsergebnissen in die Praxis. Durch den internationalen Aspekt konnten Forschungsresultate miteinander verglichen und optimiert werden.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit 05/2010-04/2014
Förderprogramm ETZ Österreich-Tschechien 2007-2013
Projektbeteiligte

Universität Wien (Leadpartner) (AT)

Masaryk Universität (Brünn, CZ)

Projektbudget der Wiener Organisationen € 592.700 davon EFRE: € 502.700

Weitere Informationen zum Projekt

Projektwebsite

http://www.icomproject.eu/