Geflügelforschung - durch die ideale Futterzusammensetzung der Entstehung von Infektionskrankheiten vorbeugen!

Hintergrund des Projekts

Der traditionelle Schwerpunkt in der Geflügelforschung lag bisher in der Identifizierung der Nahrungsbestandteile, die eine maximale Produktionseffizienz gewährleisten. Es wurde weniger darauf geachtet, welche Folgen die Ernährung der Hennen auf die Küken und in weiterer Folge auf den Konsumenten hat. Dabei besteht laut aktuellen Forschungsergebnissen ein direkter Zusammenhang zwischen bestimmten Bestandteilen von Geflügelfutter und dem Vorhandensein von Zoonoseerregern (z.B. Salmonellen). Diese werden nämlich vertikal vom Mutter- auf das Jungtier übertragen und können Infektionskrankheiten auslösen, die im schlimmsten Fall mit dem Tod des Tieres enden. Doch auch die menschliche Gesundheit steht auf dem Spiel, denn nach Übertragung auf den Menschen lösen die Erreger schwere Durchfallserkrankungen aus.

Projektinhalt

Das primäre Forschungsinteresse bestand darin, durch die ideale Futterzusammensetzung der Entstehung von Infektionskrankheiten beim Geflügel vorzubeugen oder diese durch neue und schnelle molekulare Diagnostikmethoden zu erkennen und zu behandeln. Das im Rahmen des Projekts generierte Wissen wurde Akteuren der Geflügelbranche in Form von Seminaren, Informationsbroschüren und einer Website zur Verfügung gestellt. Studierenden und ExpertInnen dienten Besuche von Geflügelfarmen und fleischverarbeitenden Fabriken zum Wissensaustausch über die Grenzen.

Highlights

Anhand dieser Projektbroschüre bekommt man einen sehr guten Überblick über den Inhalt des Projekts Cepo:

https://www.vetmeduni.ac.at/fileadmin/v/gefluegel/CEPO_brochure_DE_EC_Day.pdf

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit

01/2011-06/2014

Förderprogramm

ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013

Projektbeteiligte

Veterinärmedizinische Universität Wien (Leadpartner) (AT)

Pannonische Universität Keszthely (HU)

Projektbudget der Wiener Organisationen

€ 482.900,- davon EFRE € 410.500,-