Positionierung der Region Wien-Bratislava als internationales Kompetenzzentrum in der Zukunftsbranche Robotik –

Wussten Sie, dass bereits Kinder Roboter programmieren können?

Hintergrund des Projekts

Auf dem Arbeitsmarkt von morgen werden immer stärker Arbeitskräfte mit technischer Ausbildung nachgefragt. Leider gibt es in Österreich nicht annähernd so viele Absolventinnen und Absolventen mit Technik-Bezug, wie von der Industrie benötigt werden. Die Gründe sind vielfältig: zum einen bietet das hiesige Schulsystem nicht allzu viele Möglichkeiten, um sich mit Technik näher zu befassen, zum anderen gilt Technik nach wie vor als Männerdomäne und somit ziehen Mädchen und junge Frauen eine Ausbildung im Bereich der Technik erst gar nicht in Erwägung. Dadurch gehen viele Potenziale ungenutzt verloren. Das Interesse für Technik muss schon bei den Kleinsten geweckt werden. Es ist einfacher, Barrieren gar nicht erst entstehen zu lassen als diese später mühsam abbauen zu müssen. Von klein auf müssen Talente erkannt, gefordert und auch gezielt gefördert werden.

Projektinhalt

Kinder und Jugendliche für Technik und Forschung zu begeistern, war das Ziel des Projekts Centrobot. Um ihr Interesse für diese Themen zu wecken, bekamen Kinder spezielle Lego-Roboter-Bausätze, die sie während des Informatikunterrichts in der Schule auf verschiedene Aufgaben programmierten. In diversen Wettbewerben mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden konnte das neu erworbene Wissen vor einem größeren Publikum präsentiert werden. Kinder sollten mit ihren Robotern eine vorher einstudierte Choreographie vortanzen, den Roboter einen Hindernislauf überwinden oder eigenständig Fußball spielen lassen. Da sich die österreichisch-slowakische Grenzregion als internationales Kompetenzzentrum in der Zukunftsbranche Robotik positionieren möchte, zeigte sie tatkräftiges Engagement bei der Ausbildung der potenziellen Fachkräfte von morgen.

Highlights

Im Happy Lab, einem offenen Forschungs- und Entwicklungslabor in Wien, können innovative Ideen weiterentwickelt und umgesetzt werden. Es stehen digitale Produktionsmaschinen wie 3D-Drucker und Lasercutter zur Verfügung, mit denen verschiedenste Produkte selbst hergestellt werden können. Das Happy Lab wird von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften betrieben. Ab € 5 pro Monat ist man dabei. Mehr Infos unter: http://www.happylab.at/

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit

01/2008-12/2010

Förderprogramm

ETZ Slowakei-Österreich 2007-2013

Projektbeteiligte

HTBLVA für Textilindustrie (AT)

Österreichische Gesellschaft für innov. Computerwissenschaften (INNOC) (AT)

Fachhochschule Technikum Wien (AT)

Robotika.SK (Bratislava, SK)

Technische Universität Bratislava (STU) (SK)

Projektbudget der Wiener Organisationen

€ 472.000 (davon EFRE: € 352.100)

Video

Das Projekt wird ab Minute 9:45 vorgestellt.