Upskilling digitaler Kompetenzen von Jugendlichen, um dem Fachkräftemangel in der Industrie 4.0 entgegenzuwirken

Hintergrund des Projekts

Wie in weiten Teilen Europas gibt es auch in der österreichisch-ungarischen Grenzregion das Problem des Fachkräftemangels in der Industrie 4.0, dessen Ursache in den erhöhten Anforderungen an die beruflichen Kompetenzen liegt. Um die Folgen der Fachkräftewanderung in der Projektregion zu lindern, sind innovative grenzüberschreitende Bildungsmaßnahmen notwendig.

Projektinhalt

Das übergeordnete Projektziel ist, Jugendliche (12-24 Jahre) für die Lehre zu sensibilisieren und durch passendes Upskilling auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten, das Image der Lehre und das Aufzeigen von zukünftigen Fachmangelberufen zu verbessern, sowie den grenzüberschreitenden Austausch zu ermöglichen. Jugendlichen soll via Berufsorientierungsmaßnahmen und Trainings der Industriesektor nähergebracht und notwendige digitale Kompetenzen vermittelt werden. Die innovativen Kern-Outputs sind die grenzübergreifenden Kompetenzzentren für nachhaltige Entwicklung der Grenzregion im Bereich Bildung, die so genannten „Knowledge-Hubs“ - und deren grenzüberschreitendes Netzwerk, wo gemeinsam mit Stakeholdern, Lösungen zu Themen wie Berufsorientierung für die Jobwelt 4.0, Triale Ausbildung und Industrie 4.0 erarbeitet und angeboten werden. Das Knowhow basiert auf der Analyse des Qualifizierungsbedarfs der Industrie 4.0, einem “Serious Game“, Trainerausbildungen und Berufsorientierungsworkshops für Jugendliche.

Highlights

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit

04/2020-09/2022

Förderprogramm

Interreg Österreich-Ungarn 2014-2020

Projektbeteiligte

Bildungsdirektion für Wien (AT) (Leadpartner)

Berufsförderungsinstitut Burgenland (AT)

Pannon Novum West-transdanubian Regional Innovation Non-Profit Ltd. (HU)

Nagykanizsa Zentrum für Berufsausbildung (HU)

Selbstverwaltung von Vas (HU)

Projektbudget der Wiener Organisationen

€ 362.500 davon EFRE: € 308.100