Lehrgang für Umweltpädagogik –

Wie kann es PädagogInnen am besten gelingen, Kinder und Jugendliche für Umweltthemen zu begeistern?

Hintergrund des Projekts

Für eine zeitgemäße Umweltbildung und Naturerziehung reicht ein fundiertes Wissen über biologische Phänomene und ökologische Zusammenhänge nicht mehr aus. Es sind vielmehr soziale und persönliche Kompetenzen, wie didaktisches Verständnis, methodisches Geschick, Flexibilität und Kreativität, die den Erfolg von Umweltpädagoginnen und -pädagogen sichern.

Projektinhalt

Das Projekt ermöglichte interessierten Umwelt- und KinderkrippenpädagogInnen, KindergärtnerInnen und LehrerInnen der Grund- und Mittelstufe eine fundierte Aus- und Fortbildung im Bereich der Umweltpädagogik. Der Fokus des Lehrgangs lag besonders auf der Vermittlung von Didaktik und Methodik einer innovativ nachhaltigen Umweltbildung. Die Lehrkräfte sollten besonders für das überzeugende Vermitteln (Animieren), die spannende Gestaltung pädagogischer Prozesse (Intensivieren) und die nachhaltige Sicherung der Lernerträge (Reflektieren) sensibilisiert werden. Von diesem pädagogischen Konzept wurde auch der Projektname abgeleitet. Für 48 PädagogInnen aus Ungarn und Österreich wurde ein aus mehreren Modulen bestehender Lehrgang angeboten. Das erlernte Wissen konnte dann in acht mehrtägigen GreenKidsCamps mit Schulklassen in Csömödér und im Wiener NationalparkCampLobau in die pädagogische Praxis umgesetzt werden.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit 09/2012-12/2014
Förderprogramm ETZ Österreich-Ungarn 2007-2013
Projektbeteiligte

Umweltbildung Wien (Leadpartner) (AT)

Selbstverwaltung der Stadt Nagykanizsa mit Komitatsrecht (HU)

Nagykanizsa und Umgebung TISZK (Regionale Integrierte Fachausbildungszentrale) (HU)

Projektbudget der Wiener Organisationen € 550.000 davon EFRE: € 467.500

Weitere Links zum Projekt

Projektbroschüre

http://www.ubw.at/Umweltbildung/_publications/fo_fa_ttt_2013.pdf