Lebenslanger Biologieunterricht in der freien Natur

Beete anlegen, Obst und Gemüse pflanzen und selbst ernten – Wo in der Stadt können Kinder das lernen?


Hintergrund des Projekts

Lebenslanges Lernen und Umweltbildung sind zwei Themen, die in Zukunft an Bedeutung zunehmen werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, schon den Kleinsten ein Gespür für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln. Durch erlebnisorientierte und bewusstseinsbildende Maßnahmen soll ihnen bewusst gemacht werden, dass sie durch ihr eigenes Handeln die Umwelt beeinflussen können.

Projektinhalt

Wie der Biologieunterricht einfach und effizient vom Klassenzimmer in die Natur verlagert werden kann, zeigt dieses Projekt. In Groß Enzersdorf wurde ein eigenes Bildungshaus errichtet, das als Ort der Begegnung und als Bildungsstätte dient. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einem Waldgebiet, das sich ideal für die Errichtung eines Waldlernpfads eignete. Auch Gartenarbeit wurde für Kinder zu einem einzigartigen Erlebnis. Sie durften mit Unterstützung selbst Beete anlegen und diverse Obst- und Gemüsesorten anpflanzen. Gemeinsam wurde auch geerntet. Das hautnahe Begreifen von Bodenbildung und Bodenökologie wurde durch Beobachtungen von Regenwurm, Ameise und Co in eigenen Insektenherbergen auf einfache und anschauliche Weise verständlich gemacht. Das Highlight dieses Projekts stellte eine eigene kleine Farm auf der tschechischen Seite der Grenze dar, auf der besonders Stadtkinder den Zusammenhang zwischen Nutztierhaltung und Nahrungsmittelsicherung begreifen und den richtigen Umgang mit Tieren lernen konnten.

Eckdaten zum Projekt

Laufzeit 04/2011-12/2014
Förderprogramm ETZ Österreich-Tschechien 2007-2013
Projektbeteiligte

Umweltbildung Wien (AT)

Lipka - Schuleinrichtung für Umweltbildung (Leadpartner) (Brno, CZ)

Chaloupky o.p.s. (Okříšky ,CZ)

Projektbudget der Wiener Organisationen € 2.300.200 davon EFRE: € 1.955.200

Weitere Infos zum Projekt

Projektwebsite

http://www.act-welll.eu/?idm=8